Vampir [DD] SheraRhiannon
Wurde von einem Vampirältesten am 12.08.2007 um 18:51:18 Uhr erschaffen
Clan:
Charakterbeschreibung












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Ich wurde als Sarah Michelle de Corbousier in New Orleans geboren. Ich war die jüngste Tochter von Gerard Pierre de Corbousier und seiner Frau Angélique. Als solche hatte ich das Glück, nicht sofort in jungen Jahren verheiratet zu werden, da
ich der Liebling meiner Mutter war, und sie mich ungern gehen lassen wollte.
So kam es, dass ich mit 24 Jahren immer noch zu Hause wohnte und von allen verwöhnt wurde. Dem einen oder anderen jungen Bediensteten verdrehte ich ganz gerne den Kopf. Doch seit einiger Zeit spürte ich eine Sehnsucht in mir, die
ich mir nicht erklären konnte. Nachts hatte ich Träume....sinnliche, phantastische Träume. Ich spürte die Anwesenheit von etwas, von jemandem. Am Tage kam mir dies unwirklich vor. Ich bildete mir das sicherlich nur ein. Aber die Träume kamen immer wieder. Manchmal wachte ich mitten in der Nacht auf. Schweissgebadet und das Gefühl, als hätte mich jemand berührt. Und dann spürte ich nicht nur meine Sehnsucht nach etwas, was ich nicht kannte, sondern irrsinnigerweise auch den Hauch der Sehnsucht eines anderen Wesens, die im Raum zu schweben schien. Langsam hatte ich Angst, verrückt zu werden. Aber ich fieberte dennoch der Nacht und den Träumen entgegen.
In so einer Nacht, im März des Jahres 1884 lief ich, von einer inneren Unruhe getrieben, nach draußen. Ich konnte nicht schlafen. Diesmal waren die Träume ausgeblieben. Auf dem Anwesen meiner Eltern war es still. Zu still. Ich stand auf der Veranda und war nur mit einem dünnen Nachtgewand bekleidet, da es zu dieser Jahreszeit in New Orleans schon sehr warm war. Dann sah ich ihn: *Sin Semilla*. Den Mann der mein Leben vollständig veränderte. Er lehnte lässig an einem Baum und lächelte mich an. Kraftvoll, stark, mit einer unheimlich erotischen Anziehungskraft stand er da, und ich konnte nicht anders, als seinem stummen Ruf zu folgen. Ich lief auf ihn zu und sah ihn voller Erstaunen an. Ohne Worte umarmte er mich und ich ließ es willenlos geschehen. Ich wußte sofort, wer er war, was er war, aber ich hatte keine Angst, im Gegenteil, ich fühlte mich noch viel mehr zu ihm hingezogen. Das Gefühl, das ich hatte, als er mich umfing, glich keinem, das ich je kennengelernt hatte. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Ich ließ mich von ihm zu unserem leerstehenden Gästehaus führen. Er legte mich so sanft und zärtlich auf das große Bett, dass ich das Gefühl hatte zu schweben. Er sah mich an. Ich spürte, dass er zufrieden war, mit dem was er sah. Er strich mein langes Haar von meinen Schultern und streichelte mit seinen Fingern über den Ansatz meines Busens, der vor Aufregung und Erregung heftig bebte. Mit einer einzigen Geste, die so schnell war, dass sie mir unwirklich vorkam, hatte er mir mein Nachtgewand ausgezogen und so lag ich nun nackt vor ihm.
Für einen unglaublich kurzen Moment sah ich, wie er sich kaum noch zurückhalten konnte, wie er mich sprachlos ansah. Er hatte immer noch kein Wort mit mir gesprochen, und dennoch kam es mir vor, als würde ich ihn schon mein ganzes Leben kennen. Als hätte ich nur für diesen Augenblick gelebt. Er kam zu mir, streichelte mich, führte mich in die körperlich Liebe ein, wie ich es mir niemals zuvor erträumt hatte. Stundenlang liebten wir uns, immer wieder. Und dann endlich sprach er zu mir, und seine Stimme war tief und hatte ein rauchiges Timbre:<<Mein schöner Liebling, ich habe Dich Monate beobachtet und ich kann nicht mehr ohne Dich sein. Ich könnte es nicht ertragen, Dich jetzt wieder gehen zu lassen. Willst Du mir in die Dunkelheit, in die Unsterblichkeit folgen?>> Ich wußte sofort, zu wem ich gehörte und mußte keinen Augenblick zögern. Ich hauchte ihm entgegen: <<Ja, ich will für immer Dein sein, will Dir überall hin folgen.>> Und ich sah unbändige Freude und Liebe in seinen Augen. Er strich mit seinen vollen sinnlichen Lippen meinen Hals hinauf und dann spürte ich einen kurzen Schmerz. Den Biss, den ich aus Liebe ertrug. Er trank von mir, saugte jegliches Leben aus mir heraus. Er war völlig in Ekstase und flüsterte mir immer wieder ins Ohr: <<Du bist so wundervoll. Du hast all meine geheimsten Träume erfüllt.>> Es war ein Gefühl der Erfüllung der Geborgenheit, der Zugehörigkeit. Dann, als mein letzter Atemzug bevorstand, biss er sich selbst in die Schlagader am Handgelenk und liess mich von seinem starken Blut trinken. Und nicht nur mein quälender Durst wurde gestillt, sondern all mein Verlangen, alles was ich jemals begehrt hatte. Ich spürte, wie mir das Blut den Hals herunterlief. Ich spürte, wie mich seine Arme umschlungen hielten, wie sehr uns das verband. Ich spürte seine Hände an meinem Körper. Eine Taubheit durchflutete alles an mir bis plötzlich meine Sinne tausendfach geschärft waren. Ich liebte ihn in diesem Moment so sehr und mein Verlangen nach ihm war aussergewöhnlich stark. Er machte aus mir, was ich seither bin: Einen Vampir! Ein Wesen, das danach trachtet, zu töten und unsterbliches Leben weiterzugeben.
Kurz nach diesem Zusammensein, etwa ein halbes Jahr danach, wurde unsere Ewigkeit, die wir für immer miteinander verbringen wollten, jäh zerstört. Wir waren zusammen in Washington D.C. Wir versuchten nicht länger als einen Monat in der gleichen Stadt zu bleiben, da wir nicht auffallen wollten.
Sin Semilla wurde das Opfer eines Werwolf-Ältesten, einer brutalen Bestie, die uns auflauerte. Er wollte mich schützen und wurde zerstört. Er wurde durch Feuer vernichtet. Es schmerzt mich immer noch, nach all den Jahrzehnten, an diese Minuten zu denken, in denen ich gezwungen war, dies mit anzusehen. Die Bilder verfolgen mich manchmal noch im Schlaf. Wie ein böser Alptraum, aus dem man erwachen möchte, um dann festzustellen, dass man alles nur geträumt hatte.
Er hatte nicht mal die Zeit, mich noch mal anzublicken, sich zu verabschieden. Ich wusste, dass ein Krieg zwischen unseren Rassen herrscht, jedoch hatte mir Sin Semilla noch nicht alles davon erzählt und hatte mich nicht vollkommen darauf vorbereitet.
Werwölfe, diese Missgeburten der Evolution, die so gar nichts mit unserem anmutigen Wesen, mit unserer edlen Gestalt gemein haben. Ich verabscheute sie, ich jagte sie und ich tötete sie. Dies war meine Rache dafür, dass sie mein Leben mit meinem Schöpfer, meiner Liebe so schnell und so brutal zerstört haben. Dies wurde nun zu meinem privaten Krieg. Dazu brauchte ich viel Kraft und Menschen, die es wert waren, dass ich ihnen ebenfalls ein unsterbliches Leben schenkte. Nach diesem Schicksalsschlag schloß ich mich dem Clan Dark Days an, deren Mitglieder genau wie ich die Werwölfe bekämpften. Ich striff umher, und suchte sie, damit unsere Rasse, unser Vampir-Clan immer größer werden konnte. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, die Werwölfe endgültig zu vernichten. Vielleicht finde ich dann irgendwann meinen Frieden.
Dies sind meine Liebsten, meine *Kinder*; jene Vampire, die ich erschaffen habe:
~ "Lady of Desire", mein kleines Mädchen, das ich abgöttisch liebe, und das mich mit ihrer Gier nach Blut und ihrem Erfolg bei der Jagd nach Werwölfen unheimlich stolz macht. Ich habe sie erschaffen, als SinSemilla noch unter uns weilte. "Lady of desire"
~ "DancingDevil"....er sollte mein Gefährte werden. Ich erschuf ihn, in einer Nacht der Leidenschaft, der Vollkommenheit. Der Todeskuß, den ich ihm gab war so viel anders als der Kuß den ich Lady of Desire gab.....deshalb will ich diese Nacht für immer in Erinnerung behalten. Er sah mich seither niemals wieder. Ich folge ihm oft, nur um bei ihm zu sein, um ihn zu sehen. Ich weiß immer wo er sich befindet. Das ist die Verbindung die ich zu ihm habe, die ich als seine Schöpferin immer haben werde. Doch eines Tages, das weiß ich, werde ich mich ihm wieder zeigen müssen, denn meine Liebe zu ihm ist grenzenlos. Ich vermisse ihn so sehr. ....Ich habe Angst, dass er mich dafür hasst, was ich ihm angetan habe. Deshalb zögere ich immer wieder, obwohl es mich jedesmal schmerzt, mich von seinem Anblick zu lösen. Es würde etwas in mir zerbrechen, wenn ich mich zu erkennen gebe, und er hätte bloß einen hasserfüllten Ausdruck in seinem schönen ebenen Antlitz für mich übrig. Wie sehr wünsche ich mir, Liebe in seinem Blick zu sehen."DancingDevil"
Die Erschaffung von Lady of Desire:
Sommer 1884: Sin Semilla und ich waren in San Francisco. Eine wunderbare Hafenstadt an der Westküste Amerikas. Faszinierend auch durch ihre Cable Cars die 1870 schon entwickelt wurden, um die steilen Strassen in der Stadt überwinden zu können. Eines Abends schlenderten wir kurz nach Sonnenuntergang am Hafen entlang. Wir wollten uns dort unsere Opfer suchen, da sich am Hafen häufig Mörder, Diebe und sonstiges Gesindel herumtrieb. Es fanden sich schnell zwei passende Männer. Der eine hatte gerade geprahlt, wie er einem reichen Herrn die Geldbörse geraubt hatte und den anderen fand ich durch seine schrecklichen widerlichen Gedanken, als ich mich darauf konzentrierte. Er wollte in der Nacht in ein Kinderheim eindringen, um sich dort an kleinen Mädchen zu vergehen. Dafür ließ ich ihn sehr langsam und qualvoll sterben.
Zufrieden und satt wandte ich mich von meinem Opfer ab, da hörte ich ein leises Wimmern.
Ich gab Sin Semilla ein Zeichen und wir sahen nach, woher das Wimmern kam. In einer dunklen Ecke, an ein paar vergammelte Kisten gelehnt, saß eine junge Frau. Ich spürte dass sie verzweifelt war. Ihre Gedanken waren wirr und kaum lesbar. Ihr Herz schlug schwach und auch ihren Puls konnte ich kaum fühlen. Sin Semilla sah mich an und sagte *Ich kann fühlen wie ihre Lebensenergie schwindet. Sie wird nicht mehr lange leben*. Ich beugte mich zu ihr herunter und konnte sogleich riechen, als auch sehen, wie Blut zwischen ihren Beinen herunterlief. Ihr Kleid war zerrissen und ihre Fingernägel blutig und verschmutzt. *Liebes, wie heisst Du, und wer hat Dir das angetan?* flüsterte ich ihr zu. Ganz schwach hob sie den Kopf, sah mich mit großen dunklen Augen an und sagte kaum hörbar *Ich heisse Selina.......und man hat mich von meinem Vater weggeholt, weil er die Ware nicht mehr bezahlen konnte.* Ihr Atem ging schwer, sie stockte *Sie sagten, sie würden sich von mir holen, was ihnen zusteht.* Ihre Augenlider flatterten und sie sank in sich zusammen. Sin Semilla eilte zu mir, sah mich an und ich wußte was er dachte. Wir liebten uns so sehr, dass wir immer wußten was der andere fühlte und dachte. *Soll ich sie zu einer von uns machen? Zu unserem Kind?* er sah mich liebevoll an.
*Ich werde es tun, aber es muß schnell gehen, ich weiß Du spürst auch, dass sie stirbt * antwortete ich ihm.
Ich beugte mich herab zu ihrem Hals und versuchte sie so sachte wie möglich zu beissen. Sie hatte schon genug gelitten, aber bald würde sie wieder stark sein. Ich ließ sie von meinem Blut trinken indem ich mich, wie damals Sin Semilla bei mir, selbst ins Handgelenk biss. Dann nahm Sin Semilla sie auf seine Arme und wir eilten zu unserem Quartier. Dort liessen wir sie in unserem Bett ihren Todeskampf ausfechten. Er währte 2 Stunden, dann schlug sie die Augen auf. Diese Augen sahen uns fragen an. *Wo bin ich und wer seid ihr? Was ist mit mir geschehen?* fragte sie mit ihrer lieblichen Stimme. Wir verbrachten den Rest der Nacht damit, ihr alles zu erklären. Ihr zu sagen, was wir waren, wie wir lebten, woher wir kamen. Sie kam erstaunlich gut damit zurecht und machte uns keinerlei Vorwürfe, dass wir sie ungefragt zu einem Vampir gemacht hatten. Zuerst fragte sie uns allerlei Dinge. Sie wollte jede Kleinigkeit genau wissen. Als der Morgen graute wurde sie sehr schläfrig und wir sagten ihr, dass wir uns nun zur Ruhe begeben mußten. Wir hatten ja nun eine Ewigkeit Zeit uns zu unterhalten.
Am Abend mußten wir sie wecken, sie war noch nicht so geübt darin zu spüren, wann die Sonne unterging und wir uns aus unserem Tagesschlaf erhoben. Danach machten wir uns bereit, ihr zu zeigen, wie sie sich ein Opfer suchen mußte. Wir erklärten ihr auch, dass wir uns nur den Abschaum der Gesellschaft zum Töten suchten und niemals Kinder. Sie war erfreut dies zu hören und sah irgendwie erleichtert aus. Für mich war es auch schön, dass ich nun wußte wie es war, das eigene Kind zu spüren. Zu wissen, wo es sich aufhielt. Sin Semilla hatte mir davon erzählt, da er mich aufgrund dieser Fähigkeit auch überall finden konnte.
*Ich würde gerne die Männer töten, die mir das angetan haben, als ihr mich gefunden habt? * sagte sie uns. *Wir helfen Dir dabei, wenn es Dir lieber ist. Sie sollen dafür bezahlen. Das verspreche ich Dir, Liebes * antwortete Sin Semilla.
Wir suchten also die Lagerhalle, die Selina uns nannte und stellten die beiden Männer. Der eine war der Händler und Besitzer des Lagerhauses und der andere sein Gehilfe, der so aussah, als wenn er immer die zwielichtige Drecksarbeit für seinen Chef erledigen würde. Wir nahmen Selina in unsere Mitte und standen nicht ganz zehn Meter von ihnen weg. *Was wollt ihr hier? Und was soll die kleine Hure hier mit dabei. Wir dachten die Kleine wäre längst verrottet. Hat Spaß gemacht wie sie sich gewehrt hat, nicht war Willie? Hat sie Verstärkung mitgebracht, sollen wir es euch allen dreien besorgen? * Er sah seinen Gehilfen an und grunzte dabei widerlich. Ich schritt ganz langsam auf ihn zu, sah ihm dabei fest in die Augen und bei jedem Schritt, den ich machte wurde ihm unbehaglicher zu Mute. Der andere wurde langsam nervös, was ich an seinen Körperausdünstungen riechen konnte. Sin Semilla stand ganz ruhig da, die Hand um die Taille von Selina geschlungen, die völlig regungslos beobachtete, wie ich immer weiter voranschritt. *Na Süße, willst Du auch mal testen, was ich mit Frauen so alles anstellen kann? Wie sie quieken, wenn ich sie mir einfach nehme? Wenn sie sich wehren, um sich schlagen, kratzen und beissen! * Er sah mich lüstern an. Leckte sich mit seiner Zunge über die Oberlippe. Der Mann wußte nicht, in welcher Gefahr er gerade schwebte.
Ich lächelte ihm süffisant zu und stand nun ganz nah vor ihm. Er starrte gierig auf meinen Ausschnitt und ich konnte in seinen Gedanken lesen dass er schon begierig darauf war, mich zu quälen und mir seinen Willen aufzuzwingen. Seine Hände machten schon die Bewegung zu meinen Brüsten, als meine linke Hand vorschnellte, ihn am Hals packte und ihn von den Beinen riss. Wir schwebten nun 3m über dem Boden und ich drückte ihn hart an die Wand. Meine Finger drückten ihm die Luft ab, aber gerade so, dass er nicht ersticken konnte. Seine Augen quollen über und ich sah nun pure Panik in seinem Gesicht. Willie, sein Gehilfe, wollte schon weglaufen, als Sin Semilla sich auf ihn stürzte. Wir hatten nun beide in unserer Gewalt. *Liebes, welcher von beiden hat Dir das Schlimmste angetan? * fragte ich Selina. *Dieser hier, er hat den anderen angefeuert und hat sich danach auf mich gestürzt * sie zeigte auf den Mann, der in meiner Hand zappelte wie ein Fisch an der Angel. *Dann komm her er gehört Dir* ich winkte sie mit der rechten Hand zu mir, schwebte zu Boden und überließ ihr diese erbärmliche Kreatur, die sich vor Angst auch noch erleichtert hatte. Selina machte ihre Arbeit gut. Sie grub ihre Zähne hart und schmerzhaft in seinen Hals. Riss ihm die Schlagader aus dem Fleisch, und machte sich sorgsam daran ihn so qualvoll wie möglich verenden zu lassen. Sie ließ ihn in seinen eigenen Gedärmen liegen und sah zu wie er langsam verblutete, nachdem sie ihm beide Arme und Beine ausgerenkt und seinen Bauch aufgeschlitzt hatte. Sie lachte.....immer lauter....immer hysterischer. Dann brachte ich sie weg von diesem Ort. Sin Semilla hatte dem anderen das Genick gebrochen und ihn ausgesaugt. So war sie nun unser Kind, unser Augenstern und sie nannte sich von nun an: Lady of Desire!
Die Erschaffung von DancingDevil:
Ich sah Dancing Devil an einem Abend, an dem ich noch voller Trauer war von dem schrecklichen Verlust, den ich erlitten hatte. Ich war in Washington D.C., dort in der Stadt, in der Sin Semilla starb. Schon seit über 4 Wochen konnte ich mich nicht von diesem Ort lösen. Ich war sogar zu schwach und zu verstört, um mir weitere Opfer zu suchen. Ich ernährte mich von Ratten und anderem Getier, nur um sogleich wieder in diese Lethargie, in diese Leere zu stürzen. Lady of Desire hatte sich nach Europa begeben, sie konnte nicht wissen, dass unser Geliebter tot war. Ich wußte nicht, wann wir uns das nächste Mal sehen würden. Natürlich wäre es für mich ein Leichtes gewesen, sie ausfindig zu machen und zu ihr zu kommen, aber in meinem Schmerz sah ich dazu keinen Anlass. Ich wollte alleine trauern.
Ich sass auf einer Bank in der 15th Street, und da fiel mir plötzlich jemand auf. Ich hob nur einen kurzen Moment meinen Blick, doch dieser Moment reichte aus.
Er kam mit einer Droschke am neu erbauten Hotel Welckers an, das der Bank, auf der ich sass, gegenüberlag. Seine rotblonden Haare, die er nach der neusten Mode zu einem kurzen Zopf gebunden hatte, fielen mir sofort ins Auge. Er war mittelgroß und gut gebaut, zumindest was man so erkennen konnte. Seine Ausstrahlung fesselte mich. Ich sass noch ein paar Stunden so da und ging meinen verwirrten Gedanken nach, bis ich mich im Morgengrauen zu meiner Ruhestätte, einer uralten Gruft am nahegelegenen Friedhof, begeben mußte. Dieser Mann ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Mein Gewissen meldete sich, denn es kam mir wie ein bitterer Verrat an Sin Semilla vor, dass ich immer wieder an den Unbekannten denken mußte. Egal was ich tat, ich erwischte mich immer dabei, dass ich vor diesem Hotel wartete und ihm manchmal auch folgte, um zu sehen was er tat. Und so langsam breitete sich ein Gedanke in meinem Kopf aus. Dieser Unbekannte war genau das, was ich brauchte. Er sollte nach meiner Tochter Lady of Desire mein 2. Kind, mein neuer Gefährte werden, denn Lady war selbständig, und wir gingen jeder unserer Wege, trafen uns nur ab und zu, wenn wir in der gleichen Stadt waren. Der Gedanke wurde zu einer fixen Idee, ich war überzeugt davon, dass ich diesen Mann für mich haben wollte, und dass nur er mich wieder glücklich machen konnte. Ich brauchte einen Gefährten. Ohne Liebe war die unsterbliche Ewigkeit ein Gefängnis, eine endlose Leere in der ich nicht leben wollte. Kein Tag wäre lebenswert. Ich wurde aus Liebe zum Vampir und genau dies wollte ich auch weitergeben.
Ich schlich mich einmal Nachts in das Zimmer des Unbekannten, nur um ihn zu betrachten. Er war unglaublich. Sein nackter Oberkörper brachte mich fast um den Verstand. Kein Gramm Fett, stark definierte Muskeln umspielten seinen Körper. Ich wollte ihn berühren, und fast tat ich es auch. Ich streckte meine Hand aus, doch ein paar Zentimeter bevor meine kalten Finger ihn berührten, schrak ich zurück und wich ängstlich und von meinen starken Gefühlen überwältigt zurück. Was war das nur? Verwirrt floh ich aus dem Zimmer, lehnte mich atemlos an eine Hauswand und irrte danach ziellos durch die Stadt. Nun wußte ich ganz sicher, dass ich nur ihn haben wollte.
Deswegen trat ich eines Abends in das Foyer des Hotels, denn ich spürte seine Gegenwart dort. Er sass auf einem Sessel und las die New York Times. Ich glaube er spürte mich sofort als ich zur Tür hereinkam, denn augenblicklich hob er den Blick. Er sah mich an, als wäre ihm soeben ein Engel erschienen. Das gefiel mir. Ich spielte mit seinem Blick, ich zeigte ihm ganz deutlich, dass ich ausschließlich an ihm interessiert war. Dann schritt ich langsam auf ihn zu, lächelte ihn an, und legte sanft meine Hand auf sein Handgelenk. Ich merkte wie er unter dieser Berührung erschauerte. Ich sprach kein Wort. Ich ging in die Bar. Er folgte mir. Wir tanzten dort, als hätten wir nie etwas anderes getan. Unsere Körper verschmolzen miteinander.
Ich glaube wir erregten ziemliches Aufsehen.
<<Willst Du mich haben?>> flüsterte ich ihm sanft ins Ohr, als wir schon eine ganze Weile stumm getanzt hatten.
<<Natürlich will ich Dich haben. Wer würde das nicht wollen? Du bist die schönste Frau, der ich je begegnet bin,>> antwortete er mir mit leiser, kehliger Stimme. Ich spürte seine Erregung deutlich.
Als ich im dann auf sein Zimmer folgte, konnte ich einen flüchtigen Moment Ungläubigkeit in seinem Blick erkennen. Es war nicht üblich zu dieser Zeit, dass eine Frau sich einem Mann so offen hingab. Vielleicht war er schockiert....aber genau das machte mich wohl für ihn noch viel begehrenswerter. Wir standen uns im Hotelzimmer gegenüber. Beobachteten einander, ließen uns nicht aus den Augen. Ich schritt langsam auf ihn zu....ließ meine Hände über seine schlanken, harten Oberschenkel aufwärts wandern. Ich wollte endlich diese krafvollen Muskeln ganz nah an meiner Haut spüren. Falls er erstaunt war über meine kalte Haut, liess er sich nichts anmerken. Er knöpfte schnell sein Hemd auf, seine Hände zitterten!...Er riss es fast von sich und warf es auf den Boden. Ich zog die Handflächen langsam über seine Brust. Er stand still und atmete kaum. Dennoch konnte ich seinen Herzschlag hören. Er zog mich an sich, umfasste mein Gesäß, neigte den Kopf und küßte mich lange und hart, während seine Hände aufwärts wanderten und den Verschluß meines Kleides und meines Unterrockes öffneten bis ich völlig nackt vor ihm stand. Ich begehrte diesen Mann, egal, ob es am Wein, an seiner Attraktivität oder einfach nur an der langen Entbehrung lag. Geschickt öffnete ich mit einer Hand seinen Gürtel und half ihm, ohne ihn aus den Augen zu lassen, aus seinem Beinkleid. Plötzlich hob er mich hoch, setzte sich aufs Bett und nahm mich auf seinen Schoß. Seine Hände waren überall. Er liebkoste mich, manchmal zart, manchmal ein wenig härter, und es gefiel ihm, dass mich das noch viel leidenschaftlicher werden ließ. <<Welch Engel Du bist>> sagte er. <<Sag mir, wer hat Dich zu mir geschickt? Das kann nur ein Traum sein.>>
Ich war bereit für ihn, ich nahm ihn völlig in mir auf. Wir fanden sofort unseren gemeinsamen Rhythmus.
Wir liebten uns, wir konnten nicht voneinander lassen. Er führte mich in die höchsten Höhen um mich beim nächten Mal noch höher steigen zu lassen. Ich kann nicht beschreiben, wie vollkommen ich mich gefühlt habe. Ich war angekommen.....es war als ob die Zeit stehengeblieben wäre.
Aber ich wußte, nun war der Moment gekommen, ich mußte es tun. Ich mußte es jetzt tun, wenn wir uns so nah waren. Ich mußte ihn haben. Also tat ich das, was ich mir vorher schon so oft ausgemalt hatte, seit dem Zeitpunkt als ich ihn das erste Mal sah: Ich suchte die pulsierende Ader an seinem Hals und biss zu!
Er zuckte einen Moment zurück. Ich hatte ihn nicht gefragt, ob er die Ewigkeit mit mir teilen möchte, aus Angst dass er nein sagen könnte. Ich war so feige, so schwach in diesem Moment. Dann schnitt ich mir mit dem Fingernagel meines rechten Zeigefingers eine kleine Wunde in den Ansatz meines Busens und ließ ihn davon trinken. Er konnte gar nicht mehr aufhören, so erregt war er von dem Geschmack des ersten Blutes. Er saugte, er presste seinen Mund an mein Dekolleté. Dann lag er im Todesschlaf.
Und nun kamen sie, die Gewissensbisse...............
Was hatte ich getan?? Ich hatte egoistisch gehandelt. Ich hätte ihm eine Wahl lassen sollen. Rund eine Stunde rang ich mit meinem Gewissen, bis ich es nicht mehr aushielt und voller Selbstzweifel verschwand. Ich konnte und kann ihm immer noch nicht unter die Augen treten, denn ich glaube er hasst mich. Er hasst mich dafür, dass ich ihm versagt habe, sich selbst für das zu entscheiden, was er nun ist. Ich verbringe mehrere Wochen im Jahr damit, ihn zu beobachten, ihn anzusehen, wenn er sich seine Opfer sucht.....auch wenn er andere Frauen begehrt, wenn er sie mitnimmt und liebt, ohne sie zu töten oder zu einem von uns zu machen. Er bemerkt mich nie, denn er kann mich nicht spüren........glaube ich.......oder er will mich nicht sehen oder spüren. Wird dieser Schmerz denn nie enden?
Venedig, 1895.
Die erste Biennale, eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen wurde eröffnet. Ich fand mich dort ein, weil ich Dancing Devil, wie mein Geliebter sich nun nannte, wieder einmal folgte. Ausgerechnet in die Stadt der Liebe wurde ich geführt.
Ich folgte ihm ins Teatro La Fenice in die Oper. Er hatte an diesem Abend gleich zwei schöne Frauen als Begleitung dabei. Auf solche Begleitungen, die er ständig hatte, war ich nie eifersüchtig, nicht auf die herkömmliche Art und Weise, wie es Menschen tun. Ich beneidete die Frauen um seine Gegenwart um seine Aufmerksamkeit. Der Vampir in mir kannte keine Eifersucht.
Die Vorstellung war grandios, die Oper hatte mich immer fasziniert. Immer wieder sah ich verstohlen zu der Loge hin, in der Dancing Devil mit seinen Auserwählten sass. Nach der Aufführung geleitete er die beiden hinaus ins Freie und half einer nach der anderen in eine Kutsche einzusteigen. Es war mir ein Leichtes dieser Kutsche zu folgen, meine Kräfte wurden immer stärker, und mittlerweile konnte ich lange Strecken in immer kürzerer Zeit überwinden. Sie hielt an einem Kanal an. Dancing Devil stieg aus und half den Damen wieder, die Kutsche zu verlassen. Dann stiegen sie in eine Gondel und ließen sich zu einem Palazzo, unweit des Markusplatzes, bringen.
Einmal, so schien es, sah er sich um und für einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, als würde er mich sehen, oder spüren, was aber völlig ausgeschlossen war. Ich konnte mich tarnen.
Ich sah sie im ersten Stock ankommen, sah ihn, wie er unzählige Kerzen anzündete. Ich liess mich auf einem kleinen Balkon vor dem Schlafzimmerfenster nieder, denn ich wußte, dass ich sie alle dort bald sehen würde.
Es dauerte keine zehn Minuten als die Tür aufging und er beide Damen zum großen einladenden Bett führte. Die eine hatte dunkles, lockiges Haar, das ihr nun, da es offen über die Schultern wallte, bis zur Hüfte reichte. Die andere war das genaue Gegenteil. Blondes, langes, glattes, seidiges Haar, das sogar noch länger war. Beide hatten einen ebenen hellen Teint, und puppenhafte Gesichtszüge. Dancing Devil schritt langsam um beide herum, stellte sich hinter die Schwarzhaarige Dame und küßte ihren Nacken und ihren Hals. Fasste sie an den Schultern, und streifte ihr das Kleid herunter. Nun stand sie da, nur mit einem Mieder und einem Höschen bekleidet. Sie atmete stoßweise, was ich an ihrem Dekolleté sehen konnte, aus dem ihre vollen Brüste beinahe heraushüpften. Die blonde Dame sah interessiert dabei zu und fing an, sich selbst zu entkleiden. Ich machte es mir unterdessen auf dem Balkon gemütlich, und stellte mir vor, dass ich an ihrer Stelle wäre.
Devil streichelte die Schultern der Schwarzhaarigen, ihre Arme, ihren Brustansatz......sie liess sich nun rückwärts aufs Bett gleiten, wärend die Blonde nun entblößt neben dem Bett stand und sich einen Stuhl zurechtrückte. Mein Geliebter strich nun langsam ihre Schenkel hinauf, bis zu dem Mittelpunkt ihrer Erregung. Ein Finger schob ihr Höschen beiseite und fand sie mehr als bereit für ihn. Als er anfing sie zu stimulieren, sah ich wie sie sich aufbäumte, wie ihr Atem immer schneller ging. Ich konnte ihren Herzschlag hören. Ihr Blut riechen.
Devil hörte in dem Moment auf, in dem sie sich kaum noch beherrschen konnte und spielte so mit ihr. Nun stand er vor beiden und entkleidete sich unendlich langsam. Ich starrte wie gebannt auf den Traum meiner schlaflosen Tage. Ich hatte solche Sehnsucht nach ihm. Die beiden Damen im Zimmer waren genauso von ihm hingerissen. Die blonde Dame seufzte als er nun nackt vor ihnen stand. Nun legte er sich in die Mitte des Bettes. Er wartete, bis beide sich zu ihm gesellten. Devil küßte erst die eine, dann die andere, stieß seine Zunge in ihre Münder. Er biss ihnen in ihre Lippen, bis sie bluteten und kostete von ihnen. Ich spürte seine Rage, sein Verlagen nach mehr. Mittlerweile ging mein Atem auch stoßweise.
Er ließ sich nun auf die schwarzhaarige Dame gleiten und nahm sie sogleich in seinen Besitz. Hart und kraftvoll waren seine Bewegungen und sie stieß einen verzückten Schrei aus. Unterdessen streichelte die blonde Dame sein Gesäß und seinen Rücken, während sie sich selbst stimulierte.
Das Unglaubliche daran war aber, dass ich es spüren konnte, wie er dem Höhepunkt immer näher kam. Ich konnte förmlich mitfühlen und das versetzte mich in unheimliche Erregung. Für einen kurzen Moment hatte ich das Bedürfnis, die Fenster aufzureissen, die beiden Damen hinwegzufegen und mich ihm endlich zu zeigen.
Und in dem Augenblick hörte ich ihn, nur für meine Ohren vernehmbar, leise flüstern: <<Shera, komm zu mir. Ich brauche Dich.>>
Ich erschrak.....hatte er mich doch gesehen? Mich gespürt?
Und dann sah ich, dass er mitten in seiner Ekstase, seinem letzten Aufbäumen, den Kopf zum Fenster drehte und scheinbar ins Leere blickte. Für mich jedoch bis auf den Grund meiner schwarzen Seele.
Ich sah noch, wie er sich herumriss und die blonde Dame, die neben den beiden Liebenden lag, mit einer einzigen Bewegung nach hinten bog und seine Zähne in ihren Hals stiess. Die Schwarzhaarige stieß vor Angst und Überraschung einen kurzen lauten Schrei aus, und Sekunden später lag auch sie blutüberströmt in den weissen Laken. Dann verschwand ich wieder, bevor ich nicht mehr wußte was ich tat. Hätte ich einen Puls gehabt, er wäre ins Unermessliche gestiegen.
Ich war schon fast einen halben Kilometer von dem Palazzo entfernt, als ich ihn spürte. <<Nein, bitte, lass es nicht er sein. Ich kann es nicht ertragen>> dachte ich noch. Und dann hörte ich ihn in meinem Kopf: <<Shera. Ich kann Dich spüren, ich glaube Du bist hier. Bitte zeig Dich mir. Bitte, ich flehe Dich an. Sie bedeuten mir alle nichts. Sie sind nur Opfer meiner Gier. Ich suche Dich schon so lange Zeit.>>
Ich mußte fort. So schnell wie möglich. Ich mußte nachdenken. Das konnte nicht sein. Er hasste mich doch.
Mein Verstand spielte mir einen Streich.
~ Fortsetzung folgt ~
Eine ungewöhnliche Liebe:
Im Jahre 1918, kurz nachdem am 17. Juli in Jekaterinburg die russische Zarenfamilie erschossen wurde, war ich nach St.Petersburg gekommen. Die Kultur hatte mich schon immer in ihren Bann gezogen und ich wollte so viel wie möglich von der Welt sehen, auf der ich unsterblich umherwandere. Lady hatte mir von dieser faszinierenden Stadt, von dem rauen Land, erzählt. Als ich in den ärmsten Vierteln St.Petersburgs mein nächstes Opfer suchte, wurde ich in einer engen Gasse von einem Werwolf, der sehr viel stärker war als ich, plötzlich und unerwartet angegriffen. Ich hatte ihn nicht gespürt, und alleine das versetzte mich in Angst und Schrecken. Ich kämpfte um mein unsterbliches Leben. Der Werwolf verletzte mich schwer und ließ mich, aus unzähligen Wunden blutend, liegen. Ich weiß nicht, warum er von mir abließ, vielleicht spürte er Gefahr. Nur einen Moment später trat ein anderer Werwolf aus dem Dunkel. Ich dachte schon, mein letztes Stündlein habe geschlagen, doch er griff mich nicht an. Er beobachtete mich. Zuerst dachte ich, er würde sich daran ergötzen, mich langsam sterben zu sehen.....Er musste doch wissen, dass ich regenerieren würde. Nicht sofort und auch nicht sehr schnell, aber ich würde mich erholen. Er war kein Neuling, das spürte ich.
Er kam näher. Noch näher....Sehr viel näher....
Und da sah ich seine Augen. Augen so blau wie der Himmel an einem Sommertag am Meer, den ich schon so lange nicht mehr bei Tag gesehen hatte....Bei einem Werwolf war mir das noch nie so aufgefallen. Tiefblaue Augen. Sie sahen mich forschend, interessiert und fast schon mitleidig an. Ich sah durch den Schleier meines Schmerzes auch menschliche Züge in diesem haarigen Wolfsgesicht. Dann brachte er mich fort. Ich konnte mich nicht wehren. Er brachte mich zu einem kleinen Anwesen ausserhalb der Stadt. Dort kümmerte er sich um meine Wunden. Ich konnte es nicht glauben. Werwölfe waren für mich bis dahin das personifizierte Böse, meine Feinde. Es kam mir vor, wie in einem Traum. Ich wartete ständig darauf, aus diesem zu erwachen. Er zeigte mir seine menschliche Gestalt, die so wunderschön war, dass ich manchmal vergass, was sich dahinter verbarg. Er war der Feind! Wir waren über zwei Monate in diesem Haus zusammen. Wir unterhielten uns, wir schöpften Vertrauen zueinander und wir teilten unsere intimsten Gedanken miteinander. Ich erzählte ihm mein Leben, und von meiner Suche nach Liebe, nach einem Gefährten. Er erzählte mir von seiner Erschaffung und dass er auch einen geliebten Gefähren durch einen Feind, einen Vampir, verloren hatte. Er sagte mir, dass er mich zuerst töten wollte, dass der andere Werwolf wegen ihm geflohen sei, da er viel stärker war....und er dann aber irgendetwas gespürt habe. Irgendetwas, was ihn innehalten ließ und er mich nicht töten konnte.
Sein Name ist *SirEstredil* Und ich werde ihm nie etwas zuleide tun können.
Wir wurden Freunde, mehr konnte leider nicht aus uns werden, denn wir wären Ausgestoßene beider Arten und es bricht mir jedesmal fast das Herz, wenn ich längere Zeit ohne ihn bin. Ich verzweifle daran, nicht bei ihm sein zu können, bei ihm bleiben zu können. Ich werde ihn immer lieben, auch wenn er zu der Rasse gehört, die ich am meisten verachte und hasse, doch er liebt mich auch.....das weiß ich.
Wieder ist mir die Liebe in ihrer vollkommenen Art versagt geblieben, doch ich geniesse jeden Tag, jede Stunde und jede Minute, die ich mit ihm verbringen kann. Diese Freundschaft, diese Vertrautheit, diese Liebe ist nicht nur eine Liebe körperlicher Natur, sondern geht viel tiefer. Wir verstehen uns ohne Worte und das Besondere daran ist, dass wir gelernt haben uns gegenseitig zu orten zu fühlen, wo der andere gerade ist.

Die komplette Geschichte ist nachzulesen unter:
http://sherarhiannon.oyla22.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi
Statistik
| Beute insgesamt: | 2.521.106,00 Liter Blut |
| Opfer gebissen (Link): | 246 |
| Kämpfe: | 7119 |
| Siege: | 5612 |
| Niederlagen: | 1507 |
| Unentschieden: | 0 |
| Erbeutetes Gold: | ~ 160.000,00 ![]() |
| Verlorenes Gold: | ~ 112.000,00 ![]() |
| Trefferpunkte verteilt: | 1928946 |
| Trefferpunkte eingesteckt: | 2117266 |
Die Eigenschaftswerte von [DD] SheraRhiannon:
| Charakterlevel: | Stufe 114 |
| Stärke: | ![]() (196) |
| Verteidigung: | ![]() (196) |
| Gewandtheit: | ![]() (193) |
| Ausdauer: | ![]() (193) |
| Geschicklichkeit: | ![]() (79) |
| Erfahrung: | ![]() (64808|64980) |
Die Urahnenstatistik von [DD] SheraRhiannon
| Angetretene Prüfungen: | 49 |
| Bestandene Prüfungen: | 43 |
| Gescheiterte Prüfungen: | 6 |
Wächter von [DD] SheraRhiannon
| Wächterart: | Abyssische Gargoyle |
| Wächtername: | Abyssische Gargoyle |
| Angriff: | ![]() (80) |
| Verteidigung: | ![]() (80) |
| Ausdauer: | ![]() (80) |
Profildaten
| Geschlecht: | weiblich |
| Alter: | 31-40 Jahre |
| Wohnort: | --- |
| ICQ-Nummer: | --- |
| MSN Messenger: | --- |
| Yahoo Messenger: | --- |
| AIM-Name: | --- |
| Jabber ID | --- |
| Skype ID | --- |
Arena
[DD] SheraRhiannon hat noch keinen Arenarang erreicht.
[DD] SheraRhiannon hat bisher 2 Vampire erschaffen:
| [DD] Sin Semilla | Stufe 90 | Beute 1545786.44 Liter Blut |
| Graf DancingDevil | Stufe 38 | Beute 266981.85 Liter Blut |


(196)
(64808|64980)