Vampir [BB] Judas Cenacle
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Wurde von einem Vampirältesten am 28.05.2007 um 18:27:37 Uhr erschaffen
Clan:
Charakterbeschreibung




Meine Siege:







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Patti
Administration
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Schon passiert... alles klar! Besten Dank ;)



Nun saß er schon die dritte Nacht vor dem Computer und die wenigen Zeilen, die als Ausbeute da standen, starrten ihn an.

Er kam einfach mit seiner Geschichte nicht weiter. Die Geräusche, welche tagsüber ablenkten hatte er ausgeschaltet, indem er nachts schrieb. Auch die angenehme Kühle der Nacht verleitete dazu, besonders in diesen Tagen mit fast tropischen Temperaturen.

Doch die letzten zwei Nächte waren angefüllt mit Raunen und Flüstern, mit Geräuschen, die von draussen in den Raum drangen. Manchmal schien es ihm, als wären Menschen auf seiner Terrasse, so dass er nach draussen ging und lauschte. Er hatte dann einen wunderbaren Überblick über die Lichter der Stadt und sah die Kirchtürme schemenhaft in einiger Entfernung in die Höhe ragen und den Himmel, der sie umgab in hellerem Licht. Doch es war niemand zu sehen. Nur eine leichte, angenehme Brise berührte ihn und liess sein Haar in die Stirne fallen.
Nach einer Zigarette, deren Stummel er dann in die Nacht schnippte, ging er wieder hinein und setzte sich an den Schreibtisch. Er bog seinen Kopf zurück und blickte an die Decke. Um seine Gedanken zu sammeln.
Der weisse dünne Vorhang, der zur Hälfte die Türe bedeckte, wurde plötzlich in den Raum geweht und eine leichte Brise von draussen verfing sich in ihm. Der Stoff bauschte sich auf und legte sich über den Bildschirm. Er griff danach und spürte zu seinem Erstaunen eine Hand die sich um die seine legte und einen leichten Druck ausübte.
Er stand auf und liess sich von dieser Hand um den Schreibtisch herumführen und verfing sich in den Vorhang. Es war wie die Umarmung eines weichen Körpers. Und es war ein weiblicher Körper, weich und anschmiegsam, angenehm kühl in dieser heißen Sommernacht.

"Komm, tanze mit mir!" raunte ihm eine kehlige, etwas rauhe Stimme ins Ohr und sie liess sich umfassen und ihr schweres Parfum stieg in seine Nase und explodierte in seinem Kopf. Er war wie benommen. Plötzlich erschien es ihm wunderbar, so schwerelos durch die Türe hinaus in die dunkle Nacht zu gleiten. Ihr langes Haar flog ein wenig durch die Drehung und verdeckte seine Augen.
Nun bemerkte er auch die Anderen auf der Terrasse, sie lösten sich aus den Schatten beim Abluftsystem und dem Abgang zur Treppe und dem Liftschacht, sie bewegten sich im Mondlicht und wogten hin und her.
Also hatte er sich doch nicht getäuscht, als er glaubte Stimmen und Raunen von draussen gehört zu haben.
Noch immer hielt er dieses leichte Geschöpf in seinen Armen, spürte den Druck ihres Körpers, sah in tiefe grün schillernden, schwarz umrandeten Augen, die so voller Versprechen waren.
Ihre Lippen war halb geöffnet und schienen wie eine blutrote Rosenknospe im morgendlichen Sonnenlicht. Es schien als wären sie waren glänzend, vom Tau des Morgens. Er hatte nur den einen Wunsch, diese Lippen zu berühren, den Tau davon in sich aufzunehmen. Als er ihren Atem spürte, war es bereits zu spät um noch zurückzuweichen. Ihrer beiden Lippen berührten sich und er spürte, wie sich alles drehte und er in einen tiefen Tunnel fiel, der sich spiralförmig nach unten bewegte und um ihn herum drehten sich Wirbel aus weissen Schleiern, und ein tosender Wasserfall - blutrot gefärbt - umgab ihn.
Sie löste sich von seinem Mund und grub ihre Lippen in seinen Hals. Das Versenken ihrer Zähne darin empfand er als einen lustvollen Schmerz, der nach dem ersten Aufbäumen zu totaler Ermattung führte. Er glaubte mit ihr ein Körper zu sein, aufgehend in ihr, unlösbar verbunden. Um sie beide herum tanzten inzwischen weiterhin diese seltsamen, dunklen Gestalten und es schien ihm Totentanz und Hochzeitstanz zugleich zu sein.
Wie lange diese, die Sinne erregende Begegnung nun gedauert hatte war im nachhinein nicht mehr feststellbar. Doch als er erwachte, lag er am Boden der Terrasse, die zu seinem Atelier führte. Die hinter den Dächern zaghaft aufgehende Sonne mit ihren wärmenden Strahlen hatte ihn geweckt und tat in seinen Augen weh. Er stand völlig benommen auf und taumelte mehr als er ging wieder in sein Atelier zurück. Er war völlig erschöpft, er wollte nur schlafen und zog die Vorhänge zu.
Den ganzen Tag über verfiel er in einen tiefen Schlaf, in seinen Träumen kamen schemenhaft dunkle Gestalten vor, die um ihn tanzten, ihn berührten. Immer, wenn er glaubte in den Armen einer der weiblichen Gestalten zu liegen, verspürte er ein ziehendes, angenehmes Gefühl in seinem Innersten..

Nach dem Untergang der Sonne öffnete er die Türe zur Terrasse und atmete tief die kühlere Nachtluft ein und trat erwartungsvoll hinaus. Es hatte sich nichts verändert. Hatte er nur geträumt? Wo waren die Gestalten geblieben, die aus dem Schatten hervortraten, die um ihn tanzten, wo war dieser wunderbare weiche weibliche Körper der sich an ihn schmiegte? Seine Finger berührten seinen Hals und er verspürte dort verwundert einen kleinen Schmerz.

Enttäuscht ging er wieder hinein und setzte sich an den Schreibtisch um seine Arbeit fortzusetzen. Und plötzlich flogen seine Finger über die Tasten, das Geschriebene nahm Gestalt an und mühelos konnte er alle seine Gedanken zu Papier bringen.
Sein Inneres war plötzlich reich und weit, aufnahmefähig, verständnisvoll und ausdrucksstark.
Er wusste nicht, wie lange er wie in Trance geschrieben hatte, als er aufhorchte.
Die Nacht war schon fortgeschritten und der Mond stand klar und deutlich am Himmel.
Da waren sie wieder, diese Geräusche, dieses Wispern, diese heimlichen Bewegungen auf der Terrasse. Er stand auf und ging hinaus.
Es umfing ihm wieder, diese Schleier, diese Gestalten, diese Berührungen, wie eine Brise des Windes. Er reihte sich ein in diesen Kreis, fühlte sich leicht und unbeschwert.
Befand er sich gerade eben auf einem der anderen Dächer? Oder flog er dem Mond entgegen?
War er schwerelos?
All diese Fragen schwirrten durch seinen Kopf und er liess sich vom Licht des Mondes und seinen Gefühlen und Empfindungen hinauftragen in den dunklen Himmel.

Am Morgen fand er sich, wieder liegend auf der Terrasse, völlig ermattet aber glücklich.
Sollte dies nun seine Bestimmung sein, zwischen Traum und Wirklichkeit, Tag und Nacht, in aller Ewigkeit die Welten zu wechseln?
Statistik
Beute insgesamt: 183.850,16 Liter Blut
Opfer gebissen (Link): 11
Kämpfe: 1705
Siege: 1042
Niederlagen: 663
Unentschieden: 0
Erbeutetes Gold: ~ 42.000,00 Gold
Verlorenes Gold: ~ 41.000,00 Gold
Trefferpunkte verteilt: 114672
Trefferpunkte eingesteckt: 262881
Die Eigenschaftswerte von [BB] Judas Cenacle:
Charakterlevel: Stufe 34
Stärke: (59)
Verteidigung: (54)
Gewandtheit: (58)
Ausdauer: (53)
Geschicklichkeit: (41)
Erfahrung: (5644|5780)
Die Urahnenstatistik von [BB] Judas Cenacle
Angetretene Prüfungen: 9
Bestandene Prüfungen: 9
Gescheiterte Prüfungen: 0
Wächter von [BB] Judas Cenacle
Herr Jemineh
Wächterart: Zerberus
Wächtername: Herr Jemineh
Angriff: (45)
Verteidigung: (46)
Ausdauer: (40)
Profildaten
Geschlecht: männlich
Alter: unbekannt Jahre
Wohnort: ---
ICQ-Nummer: ---
MSN Messenger: ---
Yahoo Messenger: ---
AIM-Name: ---
Jabber ID ---
Skype ID ---
Arena

[BB] Judas Cenacle hat noch keinen Arenarang erreicht.
[BB] Judas Cenacle hat bisher 3 Vampire erschaffen:
[BB] Luzifea Mordre-Cenacle Stufe 32 Beute 170423.36 Liter Blut
[BB] Simon Frost Stufe 31 Beute 154785.86 Liter Blut
[BB] John Jackson Stufe 30 Beute 148265.65 Liter Blut
 


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